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Isabel Schweizer holt Gold und qualifiziert sich für die WM in Nizza

In einem starken internationalen Starterfeld setzte sie sich in ihrer Altersklasse 18-24 souverän durch und sicherte sich damit den begehrten Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza.

Wochenlange intensive Vorbereitung zahlten sich für die 23-jährige Triathletin auf der malerischen Strecke entlang der Mosel aus. Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Bedingungen ging Isabel am vergangenen Sonntag um 8:05 Uhr ins Rennen. Die Strecke begann mit 1,9 Kilometern Schwimmen in der Mosel. Es folgten 90 anspruchsvolle Radkilometer, die über die Grenzen von Luxemburg, Frankreich und Deutschland führten. Zum Abschluss stand ein flacher Halbmarathon über 21,1 Kilometer entlang der Mosel auf dem Programm.

Nach 29:46 Minuten stieg Schweizer aus dem Wasser und legte anschließend den schnellsten Wechsel aller Frauen hin – eine Wechselzeit von nur 4:20 Minuten brachte sie direkt ins Top-10-Starterfeld auf dem Rad. Die 90 Kilometer lange Radstrecke führte zunächst flach an der Mosel entlang, dann in ein anspruchsvolleres, hügeliges Terrain mit insgesamt 700 Höhenmetern, bevor die letzten Kilometer erneut flach zurück in die Wechselzone führten. „Die Kulisse dort ist einfach traumhaft, das motiviert unheimlich“, schwärmte die Niederwangenerin, die für die 90 Kilometer nur 2:36 Stunden benötigte. Den abschließenden Halbmarathon absolvierte sie in starken 1:38 Stunden und baute ihren Vorsprung in der Altersklasse weiter aus. Nach insgesamt 4:52:16 Stunden erreichte sie als Erste ihrer Altersklasse W18-24 und als 11. von 440 Frauen das Ziel.

Mit ihrer starken Leistung sicherte sich Isabel Schweizer verdient den Startplatz für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft am 13. September 2026 an der Côte d’Azur.

Auch Vereinskollege Volker Schotten ging für die SG Niederwangen beim Ironman 70.3 in Luxemburg an den Start. Er stieg nach 33:11 Minuten aus dem Wasser, auf den Radkilometern zeigte er eine solide Leistung und erreichte nach 2:44:19 Stunden die zweite Wechselzone. Den abschließenden Halbmarathon lief er in 2:03 Stunden und überquerte nach insgesamt 5:33:51 Stunden zufrieden die Ziellinie. In der Altersklasse M30–34 belegte er damit den 180. Platz von knapp 400 Athleten.


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