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Steffi wird 6. bei den Weltmeisterschaften im Duathlon

Nur eine Woche nach dem 70.3 Ironman in Zell am See standen innerhalb von zwei Wochen zwei große Rennen auf dem Wettkampfplan. Ende der Sommerferien hieß es somit für die SG Niederwangenerin noch einmal bereit machen für ein großes und anstrengendes Rennen: dem Powerman Zofingen – die Duathlon Weltmeisterschaft auf der Langdistanz in der Schweiz. 

Der Ruf eilte bereits voraus, denn es gibt einige Athleten aus Wangen, die sich dieser Herausforderung bereits erfolgreich gestellt haben. Los ging es mit einer 10,8km langen Laufstrecke mit insgesamt 220 Höhenmetern, anschließend waren 150km Rad mit insgesamt 1866 Höhenmetern zu absolvieren. Hat man das geschafft, konnte man sich noch auf einen sehr harten 30km Lauf mit über 450 Höhenmetern freuen. „Die Strecken waren brutal, die Höhenmeter fies und die Hälfte der Laufkilometer noch auf grobem Schotter oder Waldwegen. Also eigentlich nicht das, was ich beim Laufen bevorzuge“, so Wunderle im Ziel. Das Wetter spielte zum Glück mit und es waren angenehme 20 Grad am Wettkampfmorgen. Morgens um 8 Uhr fiel der Startschuss für die Elite Frauen, die von Anfang an ein hohes Tempo veranschlagten. Auf Position 6 finishte Steffi die 10,8km zufrieden nach 42min. Nach dem ersten Lauf wurde Wunderle mit dem Rad allerdings fehlgeleitet und so verlor sie an die 5min, die sie dringend für die Aufholjagd beim Radfahren benötigt hätte. Sehr frustriert fuhr sie die 3 Runden á 50km mit einem 33,5er Schnitt, die alles andere als gut ausgeschildert waren. Anders als auf allen bisher gefahrenen Rennen gab es keine Sperrung für Autos. So war es möglich, dass man plötzlich hinter einem Traktor herfuhr, der nicht überholt werden durfte, da die Mittellinie nicht überfahren werden durfte. Nach dem 1. Lauf und dem harten Radfahren spürte Wunderle ihre Beine doch schon deutlich und konnte sich kaum vorstellen, jetzt noch 30km in unwegsamem Gelände und vielen Höhenmetern zu laufen. Auf Position 4 stieg die Niederwangenerin vom Rad und musste dann auf der Laufstrecke noch 2 Plätze abgeben, so dass am Ende ein 6. Platz bei den World Championship Longdistance im Duathlon zu Buche stand. Glücklich, nach 7:31h endlich das Ziel erreicht zu haben, wurde sie auch direkt von der Dopingkontrolle in Empfang genommen. Insgesamt wieder ein erfolgreiches Wochenende und somit die Triathlonsaison abgeschlossen.     


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