Anette Landsbek von der SG Niederwangen hat beim VR-Triathlon in Lauingen ein starkes Ergebnis erzielt. Auf der anspruchsvollen Mitteldistanz sicherte sich die Ausdauersportlerin den zweiten Platz in der Altersklasse W50. Gleichzeitig bedeutete diese Leistung den Titel der Schwäbischen Meisterin in ihrer Klasse.
Taktisch kluges Rennen sichert Podiumsplatz
Der gut besetzte Jubiläumswettkampf verlangte den Athleten auf den langen Strecken einiges ab. Nach dem Schwimmauftakt über 2,1 Kilometer im Auwaldsee wechselte Landsbek auf die 80 Kilometer lange Radstrecke. Während die spätere Altersklassen-Gewinnerin Sandra Dänzer aus der Schweiz – eine Ausnahmeathletin, die bereits mehrere Weltmeistertitel auf der Ironman-Langdistanz vorweisen kann – an der Spitze ein einsames Rennen fuhr und für Landsbek nicht erreichbar war, entwickelte sich dahinter ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze.
Hier bewies die Athletin der SG Niederwangen taktisches Geschick: Auf ihrer Paradedisziplin, dem Rad, fuhr sie einen deutlichen Vorsprung auf die drittplatzierte Konkurrentin heraus. Dieses Zeitpolster erwies sich beim abschließenden 20-Kilometer-Lauf als goldwert. Obwohl die Verfolgerin die schnellere Laufzeit verbuchte, teilte sich Landsbek ihre Kräfte klug ein, hielt die Gegnerin erfolgreich in Schach und überquerte nach einer Gesamtzeit von 4 Stunden und 59 Minuten die Ziellinie.
Zwei Titel bei einem Zieleinlauf
Durch die Verknüpfung der Wettbewerbe durfte sich Landsbek über ein doppeltes Erfolgserlebnis freuen. Zweiter Platz in der stark besetzten Altersklasse W50 des Lauinger Triathlons und Schwäbische Meisterin ihrer Altersklasse, da sie im Rahmen der integrierten offenen Bezirksmeisterschaft die schnellste deutsche Starterin war.
Formtest für die deutsche Meisterschaft
Für Landsbek war der Start an der Donau ein wichtiger Meilenstein in der laufenden Saisonplanung. Der Wettkampf diente ihr als gezielte Vorbereitung auf den Nordschwarzwald Triathlon in Nagold. Dort wird sie wieder auf der vollen Langdistanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen) angreifen. Nach dem gelungenen Auftritt in Lauingen blickt die amtierende deutsche Vizemeisterin der SG Niederwangen dem nächsten Härtetest im Schwarzwald optimistisch entgegen.